Carnevalverein Grün-Weiß Bad Salzig e.V. 1959

Salziger Narren in Topform

Erste Kostümsitzung des CV Bad Salzig ein voller Erfolg

Unter dem Motto „Das Tor zur Welt, man weiß es doch, in Salzig heißt es Mauseloch“ startete der CV Grün-Weiß Bad Salzig am Samstag, dem 23. Januar, in die Session 2009/10. Pünktlich um 19:33 Uhr hielt Sitzungspräsident Herbert Dausner Einzug in das festlich geschmückte Bad Salziger Ägidiusheim. Er begrüßte die versammelte Narrenschar und stimmte das Publikum auf den Abend ein.

Direkt im Anschluss betraten die Elferräte als Besucher aus fremden Ländern den Nachbarplatz auf der Bühne des CV und suchten nach dem berühmt-berüchtigten Mauseloch. Beeindruckend, dass das Bad Salziger Mausetor so weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt ist.

Das CV-Jugendballet meisterte seien Gardetanz mit Bravour. Die 14 Mädels und Jungs tanzten zu schmissigen Melodien und brachten den Saal auf Betriebstemperatur.

Mit gewohnt spitzer Zunge kommentierte Volker Kahl in seiner Rolle als Till die Geschehnisse des vergangenen Jahres und zeigte dabei die ein oder andere satirische Sicht auf das Weltgeschehen auf.

Danach ging es heiß her: Flammen ergriffen die Bühne, entzündeten ein ganzes Haus und brachten eine junge Dame in Bedrängnis. Ein Spezialtrupp der Blues Brothers-Feuerwehr eilte sofort zur Hilfe und klärte die Situation. Mit akrobatischen Einlagen und viel Engagement konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die Oppenhäuser Tollitäten Martin I. und Prinzessin Marion I. vom närrischen Kölschbrunnen hielten Einzug in die Narrhalla des Ägidiusheims und grüßten das närrische Volk. Sie vergaßen nicht zu erwähnen, dass sie natürlich durch das Bad Salziger Mauseloch gekommen sind.

Anschließend präsentierten die jungen Damen des CV-Damenballets ihren schmissigen Gardetanz. Man durfte auf mehr gespannt sein.

Als Bedienstete des horizontalen Gewerbes berichtete Eric Betzing von verschiedenster Kundschaft aus dem Stadtgebiet. Erstaunlich, wer alles zu den „Besuchern“ der Bad Salziger Domina gehört.

Ein Clochard eröffnete den Auftritt des CV-Herrenballetts und zauberte das Bad Salziger Tor als eindrucksvolle Kulisse auf die Bühne. Mit dem Lied „O Mauseloch“ zur Melodie von „O Champs-Élysées“ begann eine Reise durch Szenen, wie sie sich täglich auf dem Nachbarplatz abspielen. Spätheimkehrer, Männer in den besten Jahren und fetzige Rock’n’Roll-Hühner lieferten eine perfekte Bühnenshow ab.

Von der Bühne des CV „ab in den Süden“: Die Bad Salziger Schinnötzer nahmen die Besucher mit auf eine Flugreise in den Urlaub. Sie brachten Sommer, Sonne und Strand ins Ägidiusheim und sorgten dafür, dass Vorfreude auf die Urlaubszeit aufkam.

Horst Lichter alias Wolfgang Spitz und Kanal-Ratatouille alias Dieter Monsieur weihten das närrische Publikum in die kulinarischen Köstlichkeiten der französischen und deutschen Küche ein. Mit gekonnter Mimik und Gestik hauten sie den ein oder anderen Politiker in die Pfanne.

Theo „Keef“ Dietrich wusste von seinen Erlebnissen als Millionär in den höheren Kreisen der Gesellschaft einiges zu berichten. Es ist schon bemerkenswert, welche Manieren dort üblich sind.

Als erfahrene „Frau für alle Fälle“ gab Karin Tatsch einige Anekdoten aus Ihrem Leben zum Besten.

Mit seinem Showtanz verwandelte das CV-Damenballet die Narrhalla in eine futuristische Welt. Die 11 Akteure erweckten Roboter zum Leben und setzten mit einer tänzerisch gekonnten und präzisen Leistung und akrobatischen Einlagen einen weiteren Höhepunkt der rundum gelungenen Sitzung.

Zum großen Finale fanden sich alle Aktiven des Abends traditionell auf der grün-weißen Bühne ein. Natürlich durfte dabei der Zinnhannes-Kulturpreisträger 2009 nicht fehlen: Mit den Bad Salziger Liedern und den „Grün-Weißen Sternen“ brachte Klaus Bock den Saal zum Schunkeln und Singen. Wie das bunte und unbeschwerte Treiben nach der Sitzung zeigte, werden die grün-weißen Sterne noch lange am Firmament erstrahlen.

Christian Fuchs

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