Carnevalverein Grün-Weiß Bad Salzig e.V. 1959

„Vorhang auf, Manege frei für kunterbunte Narretei“ - Zirkusluft beim CV Bad Salzig

Im Folgenden befindet sich die Kurzfassung des Artikels von Beate Kragl. Der ausführliche Artikel mit mehr Details zur Sitzung und den Auftritten wird an dieser Stelle nach der Dritten Kostümsitzung veröffentlicht.

Elf Paukenschläge des Fanfarenzuges Bad Salzig unter der Leitung von Julian Gras eröffneten die Erste Kostümsitzung des CV Grün-Weiß Bad Salzig und machten die Manege frei für den Einmarsch aller Aktiven. Ein vom Bühnenbauerteam fantasievoll gestaltetes Zirkuszelt bildete den Rahmen, vor dem der Vereinsvorsitzende Alfred Fuchs die Leitung der Veranstaltung an „Zirkusdirektor“ Albert Rätz übergab.

Den Abend eröffnete Volker Kahl als „Till“ und nahm in seiner Paraderolle gewohnt scharfzüngig die „Narren“ unter den Politikern aufs Korn.

Ein willkommenes Thema in der Bütt war in diesem Jahr die Wahl des neuen Ortsvorstehers. Andreas Nick betrat mit einem Grußwort persönlich die Bühne, und es war keineswegs verwunderlich, dass seine Worte nicht unerwidert blieben: Monsignore Carl Ursprung als „Don Camillo der Herzen“ hatte im Anschluss daran so manchen Ratschlag für „den ersten roten Ortsvorsteher“ parat und prophezeite ihm eine steile Karriere in der Bundespolitik.

Nachdem die von Vanessa Gold und Ariane Mall trainierten Tänzerinnen und ein Tänzer der Salissa als Clowns und Akrobaten im farbenfrohen „Crazy Circus“ das Publikum begeistert hatten, gab sich auch der „alte“ Ortsvorsteher Wolfgang Spitz die Ehre und berichtete über seine Suche nach neuen Herausforderungen - ein Thema, zu dem seine Sekretärin Conny Düppenbecker viele kluge Vorschläge machen konnte.

Nun befeuerte das Jugendballett, trainiert von Sarah Kahl und Alena Banspach, mit einem schwungvollen Gardetanz die Stimmung im Saal, bevor das Glongert-Sextett mit seinen in beliebte Hits verpackten kritischen Texten das Publikum einerseits nachdenklich machte, andererseits zum Mitsingen brachte.

Nach einem weiteren grün-weißen Garde-Feuerwerk, präsentiert vom CV-Damenballett (Leitung: Cynthia und Vanessa Kahl), verwandelte sich die Manege, in der auch das Prinzenpaar aus Oppenhausen zu Gast war, erneut in das Büro des Ortsvorstehers. In Person von Simon Banspach versuchte dieser, Ideen für sein Amt zu sammeln, wobei ihm der „Kobold des Büros“ (Niclas Bach) mit dem reichen Erfahrungsschatz aus der Amtszeit seines Vorgängers zur Seite stand.

Dann hieß es: Manege frei für die Tänzer des Herrenballetts! Diese rockten die Bühne als Clowns, Jongleure und Zirkustiere und musizierten zum Höhepunkt als Background-Band für den Tanzbären der Gruppe, der auf einem Fahrrad gemütlich seine Runden in der Manege drehte.

Als „Affenbande“ waren die Blues Brothers auf die Suche nach der Kokosnuss und eroberten die Herzen des Publikums durch ihre unter der Leitung von Carina Krahm, Alena Banspach und Sascha Minning einstudierte temperamentvolle Show mit lustigen Einlagen und spektakulären Hebefiguren.

Roman Neyer präsentierte 2 Lieder seines neuen Albums „Meine Welt“ und machte dann die Bühne frei für das „hübsch’ Tusneldsche von Salzig“ (Sabine Theis), das über missglückte Bewerbungsgespräche und erotische Erlebnisse im Spanienurlaub plauderte.

Auf der Suche nach „einer neuen Wiese“ flogen Biene Maja (Kristina Eulenborn) und Willi (Reiner Becker) ein. Trotz Blumensuche via Tinder und anderer Internet-Dating-Portale ist das Leben einer Biene in der heutigen Zeit nicht einfach - davon konnten die beiden jede Menge Lieder singen.

Einen unvergesslichen Abschluss der Sitzung bot das Showballett, trainiert von Sandra Gick und Martina Simonis. Mit farbenprächtigen Kostümen, Fächern und Schirmen, Schattentanz und eindrucksvollen Hebefiguren nahmen die Tänzerinnen und Tänzer die Gäste mit auf eine atemberaubende Reise ins Reich der Mitte - und alle ließen sich bereitwillig entführen und verzaubern.

Im großen Finale galt der besondere Dank des Sitzungspräsidenten vor allem den Helfern vor und hinter der Bühne sowie Kai Adorf, der während der Sitzung für Schunkelrunden und Stimmung gesorgt hatte.

Die Langfassung des Artikels wird nach der Dritten Kostümsitzung hier veröffentlicht.

Beate Kragl

© 2002-2020 CV Grün-Weiß Bad Salzig e.V. 1959
Realisierung durch fusoft