Carnevalverein Grün-Weiß Bad Salzig e.V. 1959

Glongert Sextett

Glongert Sextett - (Fotograf: unbekannt)Glongert Sextett

Die Bürger der Gemeinde Bad Salzig haben sich in unbekannter Zeit – wahrscheinlich in den Notzeiten des 17. Jahrhunderts – zu drei Nachbarschaften zusammen gefunden. So entstand auch die „Zwoote“ Nachbarschaft, die St. Johannes Nachbarschaft. Sie hat sich unter anderem den Dienst am Nächsten und die Sorge um gut nachbarschaftliche Verhältnisse sowie vor allem die Förderung des geselligen Zusammenlebens zur Aufgabe gemacht.

Aus dieser Nachbarschaft heraus entstand das „Glongert-Sextett“, eine Gesangsgruppe, die sowohl mit älteren als auch mit jüngeren Nachbarn besetzt war. Bei den karnevalistischen Nachbarabenden traten in unterschiedlichen Besetzungen seit ca. 1970 jeweils fünf bis acht Personen als „Glongert-Sextett“ auf.
Seit 1992 ist das „Sextett“ auch in den Sitzungen des „Carnevalverein Grün-Weiß Bad Salzig“ (CV) aktiv vertreten.

Aber schon 1989 gab es den ersten Gastauftritt beim CV. Dem Prinzen Friedhelm I. gefiel das Programm des „Glongert-Sextetts“ so gut, dass er die Gruppe bat, auf seinem Prinzenball aufzutreten.

In den Jahren 1992 bis 1994 trat man im Clown-Kostüm auf (Märchenland der Phantasie, 1992; Broadway, 1993; Reise durch die Zeit, 1994). Seit 1995 – bis 2002 - erfolgten die Auftritte dann jeweils in neuen Kostümen und unter der dem Vereinsmotto angepassten Thematik (musikalische Rundfahrt, 1995; Die Salziger Dollbohrer, 1996; Die Bettelmönche, 1997; Die musikalische Weinprobe, 1998; Musikanten sind in der Stadt, 1999; Raumschiff Enterprise, 2000; Tanzkapelle Ohrwurm, 2001; Panzerknacker, 2002).

Glongert Sextett - (Fotograf: unbekannt)Glongert Sextett

Die Gesangsvorträge werden von der Truppe gemeinsam erarbeitet. In der Regel beginnen die ersten Treffen nach den Sommerferien. Zahlreiche Abende oder Nachmittage werden jedes Jahr benötigt, um Ideen auszuarbeiten, weiter zu entwickeln oder zu verwerfen, um dann am Ende ein abgerundetes Programm präsentieren zu können. Der Gesang wird mit zwei Gitarren begleitet und auch durch diverse Rythmusinstrumente unterstützt. Aber auch mit Trompeten, Saxophon, Akkordeon, Keyboard und Trommel werden die Auftritte musikalisch umrahmt.
Bei dem Auftritt im Jahre 2011 stand der Truppe sogar ein komplettes Schlagzeug zur Verfügung; des Weiteren mit Reimund Milker ein Akkordeonist, der die Tonarten von „A bis Z“ beherrscht.

Im Jahre 1999 beendete das „Glongert-Sextett“ erstmals seinen Auftritt mit dem Lied „Grün-Weiße Sterne“, das mittlerweile zur Erkennungsmelodie der Gruppe wurde.

Leider erklärten Thomas Kuhlmann (Gesang, Gitarre, Rhythmus, u.v.a.) und Winfried Pulch (Gesang, Rhythmus, Saxophon, Klarinette), die lange Jahre dem Sextett angehörten, nach der Session 2005 ihren Rücktritt, was die Gruppe veranlasste, zunächst einmal eine schöpferische Pause einzulegen. So trat man – in geänderter Besetzung - erst wieder im Jahre 2007 auf. Für Thomas Kuhlmann konnte ein adäquater Ersatz gefunden werden. Walter Lehnard wurde neues Mitglied des Glongert-Sextetts.

Glongert Sextett - (Fotograf: unbekannt)Glongert Sextett

Die aktuelle Besetzung in alphabetischer Reihenfolge:
Detlef Kahl (Gesang, Rhythmus, Trompete), Hans Joachim Düppenbecker (Gesang, Gitarre, Akkordeon), Johannes Müller (Gesang, Rhythmus, Trommel), Reimund Milker (Gesang, Akkordeon), Volker Kahl (Gesang, Rhythmus, Trompete) und Walter Lehnard (Gesang, Gitarre, Schlagzeug)

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